Akademie für Tiernaturheilkunde (ATN AG)

 

Meine Ausbildung bei der Akademie für Tiernaturheilkunde

(ATN AG) im Bereich "Ethologie" umfaßte folgende Teilabschnitte:


Allgemeine Ethologie:

 

1. Geschichte der Ethologie, Protokollierungsformen, Klassifikation des Verhaltens, Formen des Ethogramms

2. Reflexe, Reize, Signalreize, Auslösemechanismen, Reizfilter, Attrappenversuche, übernormale Auslöser, Modifikation durch Erfahrung, Verhaltensorganisation, Handlungsbereitschaft, Nerven- und Hormonsystem

3. Verhaltensentwicklung, zeitliche Ordnung im Verhalten, Orientierung und Navigation, Kommunikation

4. Lernähnliche Prozesse (Habituation, Prägung), Lerndispositionen. Lernen (obligatorisch, fakultativ), instrumentelle Konditionierung, klassische Konditionierung, Kurz- und Langzeitgedächtnis, Abrufbarkeit Gedächtnisinhalte

5. Genetische Grundlagen, der genetische Code (DNA), Mitose, Meiose, Vererbung nach Mendel, Erbgänge, Mutationen, Evolution, Populationsbiologie, sexuelle Fortpflanzung, sexuelle Selektion

6. Entscheidungsfindung (Kosten/Nutzen von Verhalten), Optimalitätsmodelle, Kompromisse, evolutionsstabile Strategien, Spieltheorie, Konflikte, Burgeoisstrategie, alternative Strategien, evolutiver Wettlauf, Paarungsverhalten und Brutpflege, sexueller Konflikt, Paarungssysteme, räumliche und zeitliche Verteilung von Ressourcen, Gruppenstrukturen, Vor-/Nachteile von Gruppen für Beute und Räuber, Altruismus und Kooperation, Selektion, Eltern-Nachwuchs-Konflikt

 

Spezielle Ethologie Pferd:

 

1. Ethogramm, Abstammung und Entwicklungsgeschichte des Pferdes, Sinnesleistungen und Wahrnehmung, Wohngebiet und Tagesrhythmus, Ausdrucksverhalten und Kommunikation

2. Ernährungsverhalten, Ruheverhalten, Lokomotion, Ausscheidungs- und Markierungsverhalten, Komfortverhalten und Schadensvermeidung, Wachsamkeit, Erkundung, Feindvermeidung und Flucht

3. Kampfverhalten/Aggression, Sozialverhalten, Fortpflanzungsverhalten, Spielverhalten, Verhaltensontogenese

4. Haltungsbedingungen, verhaltensgerechter Umgang, Lernverhalten, Verhaltensstörungen und -anpassungen

5. Definition und Bedeutung von Verhaltensproblemen, Mensch-Pferd-Beziehung im Rahmen von Verhaltensproblemen, Verfahren der Verhaltenstherapie, Prophylaxe von Verhaltensproblemen

6. Stereotype Verhaltensstörungen, erlerntes und aufmerksamkeitsforderndes Verhalten, Aggressivität, Ängste und Phobien, Fehlprägung und fehlerhafte Sozialisation, sexuelles Problemverhalten

 

Spezielle Ethologie Katze:

 

1. biologische Herkunft, Körperbau, Stellung im zool. System, die Stammutter, morphologische Besonderheiten, Sozialverhalten, Verständigung, Mimik und Körpersignale, Lautgebung, olfaktorische Verständigung, Sichtmarkierung

2. Revier- u. Revierverhalten, Inhaber und Nachbar, Aktivität und Ruhe, Sexualverhalten, Fortpflanzung, Geburt, Aufzucht, Verhalten zur Beute, Fangverhalten und Nahrungsaufnahme, Katzen in Gefangenschaft, Wohlbefinden, passives Abwehrsyndrom, behaviourial Enrichment, Topologie und Umwelt

3. Domestikation (Körperbau, Sinnesleistungen), tierisches Fühlen u. Erleben, Lernen u. Denken, Katze-Mensch-Beziehung, Freigänger, Nutztier, Vogelmörder, Jagdschädling, Verständnis und Missverständnis, Wohnungskatzen, Wohnung als Revier, Beutefang in der Wohnung, häusliche Erziehung, Ernährung, Zweikatzenhaltung, tierärztliche Versorgung und Vorsorge, Katzenzucht, alte Katzen

4. Natur von Verhaltensproblemen, Bedingungen, Entstehen, Probleme der Ursachenfindung, ethische Grundsätze, die Rolle von Haustieren in der Menschenfamilie, Problemsituationen, Verhaltensparameter, Umwelteinflüsse, Grundsätze für die Behandlung von Verhaltensproblemen

5. Urinmarkieren, unerwünschtes Urinieren/Defäkieren, Ängste und Phobien, Aggressionen, Jagdverhalten, Probleme im Sexual- und mütterlichen Verhalten, Ablehnung des Besitzers, aufmerksamkeitsforderndes Verhalten, destruktives Kratzen, Probleme im Zusammenhang der Nahrungsaufnahme, Stereotypien